Gizeh Pyramiden

Nördlich von Kairo liegen sie, die Pyramiden von Gizeh, die als das letzte erhaltene der sieben Weltwunder zählen und zu den bekanntesten Bauwerken der Menschheit gehören.
Sie liegen am Rand des Niltals und nur acht Kilometer von der Stadt Gizeh entfernt. Daher haben sie auch ihren Namen, Pyramiden von Gizeh. Wer von Kairo aus reist, muss nur 15 Kilometer bis zu den Pyramiden zurücklegen. Seit 1979 zählen die an der Pyramidenstraße gelegenen Bauwerke zum UNESCO Weltkulturerbe.

Die Pyramiden sind Zeugnisse aus der Zeit der Pharaonen in Ägypten. Sie dienten damals für die "Großen" als Gräber, so dass diese noch jahrhundertelang verehrt werden konnten.

Als in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts mit den Ausgrabungen vor Ort angefangen wurde, entdeckte man viele Mastabas aus den verschiedenen Dynastien.
Man baute die Pyramiden zwischen 2620 und 2500 vor Christi auf 1000 x 2000 Meter großen Platten. Der Bau dieser Kunstwerke zog andere Bauten mit sich. So entstanden Nebenpyramiden, Gräber und Tempelanlagen. Den Bau machte man ausschließlich mit den Händen. Es kamen keine Fuhrwerke und Räder zum Einsatz, wie man in den Nachforschungen erfuhr.

Die größte Pyramide ist die des Pharaonen Cheops, der ungefähr um 2620 v. Chr. regierte. Mit einer Höhe von 146,6 Metern ist sie ein sehr beeindruckendes Bauwerk. Ganze 3 Millionen Steinblöcke verwendete man für ihren Bau. Ein einziger dieser Steine wog schon allein 2,5 Tonnen, also kann man sich vorstellen, wie die armen Leute damals die riesigen und schweren Steine durch die Gegend schleppten, bis diese ihren Platz auf dem Bauwerk fanden.

Des Weiteren gab es zwei Bauwerke, einmal die Chephren und einmal die Mykerinos Pyramide.

Im Vordergrund der drei riesigen Pyramiden stehen die Königinnenpyramiden, die natürlich deutlich kleiner ausfallen. Auch die Sphinx ist ein Teil der Pyramiden. Diese steht mitten drin und bildet einen Menschenkopf mit einem Löwenkörper.

Früher hat man solche Fabelwesen hier in Ägypten verehrt. Schon seit vielen Jahrhunderten ragt dieses Gebilde aus dem Sand von der Ägyptischen Wüste. Man fand Farbreste, die am Ohr waren und viele denken deshalb, dass die Figur einmal bunt gewesen sein muss. Heute ist sie ein Wahrzeichen bei den Pyramiden.