Karnak Tempel

Der Karnak-Tempel befindet sich in einem kleinen Dorf, welches nördlich von Luxor liegt am östlichen Ufer des Nils. Die ältesten Teile der Tempelanlage stammen aus der 12. Dynastie des ägyptischen Reiches. Man baute die Tempelanlage bis in die römische Kaiserzeit um und erweitere ihre Gänge. Der Karnak Tempel ist seit 1979 zusammen mit der thebanischen Nekropole und dem Luxor-Tempel ein Gut des UNESCO Weltkulturerbe, auf das die Ägypter sehr stolz sind. In keinem anderen Land gibt es diese Pharaonentempel in der Fülle, wie hier. Ein Highlight der Tempelanlage ist auch der Tempel des Amun-Re mit zehn Pylonen. Er ist 113 Meter breit und ganze 15 Meter dick. Die Fläche beläuft sich auf 30 Hektar.

Auf einer Nilkreuzfahrt macht man hier in Theben halt und schaut sich die alten Tempelruinen an. Es gibt sehr viele von dieser Sorte, doch alle sind einem anderen Pharao und Gott gewidmet. Die Anlage besteht aus drei Bereichen, die von Mauern umgeben sind. Auch der Bezirk des Amun ist berücksichtig. Amun bedeutet auf Altägyptisch "Ort der Erwählung".

Der Bezirk des Month gehört ebenfalls zum Tempel und hat eine Größe von 150 x 156 Metern und eine Gesamtfläche von 2,34 Hektar. Ein anderer Bezirk ist der des Mut, der mit 9,2 Hektar einer der größten abgeschlossenen Bereiche ist. Die drei Bezirke des Tempels sind jedoch nicht die Einzigen. Der Aton Tempel gehört ebenfalls zum Karnak dazu und wurde von ihm erbaut.

Schon damals vor vielen Jahrtausenden verband eine Allee die Tempelteile alle miteinander. 365 Sphingen stehen auf dieser Allee. Der Luxor Tempel ist hier nur ca. 2,5 Kilometer entfernt und kann bei einer Kreuzfahrt locker mit an dem Tag besucht werden. Die Allee zieht sich bis zu dem Luxor Tempel.

Die Straße ist sehr attraktiv gestaltet und ein Sprinx ist in Ägypten schon etwas ganz Besonderes. Im Mittleren Reich hat man den ersten Beleg für den Bau des Amun Kult gefunden.

Damals war es eine achteckige Säule, die Antef II. gewidmet war. Man findet das alles im Luxor Museum, welches übrigens auch unbedingt angeschaut werden sollte, weil hier die ägyptische Geschichte wie nirgends sonst dargestellt wird.